Recht & Urteil

Recht & Urteil

Alkohol am Steuer, fahrlässiges Handeln, Versicherungsbetrug - nicht selten müssen Gerichte über Recht und Unrecht in Sachen Versicherung & Verkehr entscheiden.

Regelmäßig finden Sie auf dieser Seite eine Auswahl neuer Urteile aus dem Verkehrs- und Versicherungsrecht.

Aktuelle Urteile

15.02.2012 Fahrer nicht zu erreichen - Fahrzeughalter muss Abschleppkosten tragen

Aachen/Berlin (DAV). Wird ein Fahrzeug abgeschleppt, trägt der Fahrzeughalter hierfür die Kosten. Ist er nicht selbst der Fahrer, muss dieser die Kosten übernehmen. Das gilt jedoch nur dann, wenn die zuständige Behörde mit einem zumutbaren Aufwand...[mehr]

Kategorie: Abschleppen

21.10.2010 "Ungebremsten" Eichel-Fall müssen Autofahrer hinnehmen

Beschneidet ein Grundstücksbesitzer die tief hängenden Äste seiner Eichelbäume und werden dadurch herab fallende Eicheln "ungebremster" aus höher liegenden Astreihen zu Minigeschossen, die auf darunter parkenden Autos Dellen hinterlassen,...[mehr]

Kategorie: Verkehrssicherungspflicht

11.06.2010 Volle Haftung bei Spurwechsel nach Autobahneinfahrt

Wer beim Auffahren auf die Autobahn sofort auf die Überholspur wechselt, haftet bei einem Unfall allein. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Jena hervor, über das die "Monatsschrift für Deutsches Recht" (Heft 7/2010)...[mehr]

Kategorie: Autounfall

26.05.2010 Auch "ungefährlich" wird nicht straffrei über Rot gefahren

Hält eine Autofahrerin zunächst an einer für sie Rot zeigenden Fußgängerampel an und lässt sie zwei Passanten vorbei, so muss sie sowohl eine Geldbuße (hier in Höhe von 125 €) zahlen als auch ihren Führerschein einen Monat abgeben, wenn sie...[mehr]

Kategorie: Verkehrsrecht

26.05.2010 1,75 "Promille" können auch den Fahrrad-Führerschein kosten...

Wird ein Fahrradfahrer mit 1,75 Promille Alkohol im Blut angetroffen und weigert er sich, eine medizinisch-psychologische Untersuchung ("MPU") durchführen zu lassen, so kann ihm neben dem Führerschein für Kraftfahrzeuge (den er hier gar...[mehr]

Kategorie: Verkehrsrecht

12.05.2010 Bei Auffahrunfällen gilt meist noch der "Anschein"

Kfz-Haftpflichtversicherungen dürfen ohne Zustimmung des Versicherten einen Unfallschaden regulieren. Das hat das Amtsgericht München in einem Fall klargestellt, in dem ein Autofahrer zwar einen Unfall verursachte, die Schuld aber bei dem Vordermann...[mehr]

Kategorie: Kfz-Haftpflichtversicherung

12.05.2010 Wer falsch zapft, ist selber Schuld

Tankt ein Autofahrer seinen Diesel-Pkw mit Super-Benzin, so kann er den dadurch am Motor entstandenen Schaden nicht vom Tankstellen-Betreiber ersetzt verlangen. Das hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden. Das Argument des Autofahrers, mit dem er...[mehr]

Kategorie: Schadenersatz

12.05.2010 Wer zu einem Betrunkenen einsteigt, haftet mit

Steigt ein Mann zu einem betrunkenen Autofahrer ins Auto und wird er bei einem Unfall verletzt, so muss er einen Teil seines Schadens selbst tragen. Das gelte auch dann, so das Oberlandesgericht Karlsruhe, wenn der Beifahrer ebenfalls heftig...[mehr]

Kategorie: Verkehrsrecht

12.05.2010 Verletzung der Anschnallpflicht bedeutet nicht stets Mitverschulden

Wird eine Person wegen grob verkehrswidrigen Verhaltens eines anderen schwer verletzt (hier verlor ein Pkw-Fahrer in einer geschlossenen Ortschaft auf regennasser Straße bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h die Kontrolle über sein Fahrzeug und...[mehr]

Kategorie: Kfz-Haftpflichtversicherung, Verkehrsrecht

12.05.2010 Nach drei Monaten muss der Bescheid da sein

Wird ein Autofahrer geblitzt und soll gegen ihn ein Bußgeld verhängt werden, so muss der Bescheid innerhalb von drei Monaten bei ihm sein - andernfalls die Geldbuße nicht bezahlt werden muss. Vor dem Oberlandesgericht Hamm spielte sich Folgendes ab:...[mehr]

Kategorie: Geschwindigkeitsübertretung