10.03.2009
Motorrad-ABS

Untersuchungen haben bewiesen, dass jedes Anti-Blockier-System (ABS) besser ist, als der erfahrenste Biker in einer Notfallsituation je sein kann. Mit Hilfe von ABS lassen sich Unwägbarkeiten wie plötzlich auftauchende Hindernisse oder nasse Fahrbahnen meistern. Unfallstatistiken und Fallstudien zeigen, dass sich mit ABS die Unfallgefahr deutlich reduziert. Deshalb fordern auch die deutschen Versicherer, dass Motorräder möglichst serienmäßig mit ABS ausgerüstet werden und Fahrer das richtige und sichere Bremsen in Aus- und Fortbildung lernen.
In den letzten Jahren hat sich in Sachen Motorrad-ABS einiges getan: Die verschiedenen Antiblockiersysteme sind mit jeder neuen Entwicklungsstufe kleiner, leichter, preiswerter und gleichzeitig besser geworden. Immer mehr Hersteller nehmen ABS ins Standardprogramm. Selbst bei Motorrollern ist die innovative Sicherheitstechnologie auf dem Vormarsch. Der Anteil an Neumaschinen mit ABS ist innerhalb von drei Jahren auf 52,2 % (2007) gestiegen. 2004 waren es noch 28,4 %. Auch die Anzahl der Hersteller, die auf ABS setzen, hat sich deutlich erhöht.
Vor allem aber, so zeigen Umfragen und Kaufverhalten, hat sich die Haltung der Fahrer gewandelt. Die Biker haben erkannt, dass ABS einen erheblichen Gewinn für die Sicherheit darstellt. Einen wesentlichen Anteil daran hat die Kampagne besser bremsen, die die deutschen Versicherer im Jahr 2001 ins Leben gerufen haben.
An dieser Stelle erhalten Sie nicht nur viele Informationen und Tipps rund um diese Sicherheitstechnik. Sie finden auch viele Antworten in unser Liste häufiger Fragen und Antworten rund um ABS.
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