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07.10.2013

Dunkel - nass - kalt: Rad fahren in Herbst und Winter

Radfahren in Herbst und Winter

Besonders für Fahrradfahrer sind Herbst und Winter ungemütliche Jahreszeiten: Sie sind nass-kalter Witterung sowie schlechten Sicht- und Straßenverhältnissen ausgesetzt. Radfahrer sollten sich deshalb auf diese Jahreszeiten entsprechend einstellen. Dazu gehören ein verkehrssicheres und winterfestes Rad, die passende Kleidung und eine angemessene Fahrweise.

Zur passenden Kleidung gehören...

  • ... möglichst helle Kleidung mit Reflektoren: So können Sie andere
        Verkehrsteilnehmer aus größerer Entfernung wesentlich besser und
        schneller sehen und entsprechend reagieren.
  • ... ein geprüfter und möglichst mit Reflektoren ausgestatteter
        Fahrradhelm: Er kann Kopfverletzungen bei einem Unfall mindern oder
        sogar verhindern und hält warm und trocken.

Auch das Rad sollte "winterfit" sein. So geht's:

  • ... Beleuchtung und alle vorgeschriebenen Reflektoren überprüfen und
        gegebenenfalls ergänzen. Im Winter sind Rücklichter mit
        Standlichtfunktion sinnvoll.
  • ... Bremsen: Bremsklötze und Seilzüge kontrollieren.
  • ... Bowdenzüge einfetten.
  • ... Kette mit Öl einsprühen - als Schutz vor Feuchtigkeit und Salz.
  • ... Gangschaltung mit Schmiermittel gängig machen. Dies schützt
        zusätzlich vor Korrosion.

Die Fahrweise der Jahreszeit anpassen, bedeutet...

  • ... auf nasser Straße längere Bremswege einzukalkulieren.
  • ... den Untergrund richtig einschätzen. Auf feuchtem Laub oder Reif wird
        die Radtour schnell zur Rutschpartie.
  • ... an Kreuzungen, Brücken und Ampeln besonders vorsichtig zu fahren.
  • ... mit Fehlern und Unsicherheit anderer Verkehrsteilnehmer rechnen und
        immer bremsbereit sein.

Bei Eis und Schnee sollte das Fahrrad möglichst stehen bleiben.