03.05.2009

Verkehrsverhalten von Kindern

Der Ball rollt weg und zwischen den parkenden Autos stürmt plötzlich ein Kind auf die Straße. Eine Verkehrssituation, mit der Autofahrer immer rechnen müssen.

Kinder sind impulsiv

Kinder reagieren impulsiv, denken nicht nach, bevor sie auf die Straße rennen.

Kinder reagieren anders

Kinder verhalten sich anders im Straßenverkehr als Erwachsene.

Gerade in Wohngegenden, Spielstraßen und in unübersichtlichen Straßen gibt es nur eins - langsam fahren! Denn Kinder verhalten sich anders im Straßenverkehr als Erwachsene. Einem Erwachsenen ist oft gar nicht mehr bewusst, wie viele Informationen er im Verkehr ständig aufnimmt und blitzschnell verarbeitet. Er hat schon viele Erfahrungen im Straßenverkehr gemacht, aus den Situationen gelernt. Anders bei Kindern: Kinder reagieren impulsiv, denken nicht nach, bevor sie auf die Straße rennen.

Hinzu kommt: Kinder haben gegenüber Erwachsenen einige Nachteile im Straßenverkehr. Sie sind erheblich kleiner, werden schlechter gesehen, haben selber einen schlechteren Überblick und wegen der kürzeren Beine brauchen sie mehr Schritte, um eine Straße zu überqueren.

Auch Wahrnehmungen und Reaktionen, die für die sichere Verkehrsteilnahme eine entscheidende Rolle spielen, sind bei Kindern noch nicht voll entwickelt, wie z. B. Gehör und Orientierung. So fällt es Kindern oft schwer, rechts und links zu unterscheiden, mit dem Gehör zu erfassen, aus welcher Richtung sich ein Fahrzeug nähert oder Entfernung und Geschwindigkeit von Fahrzeugen richtig einzuschätzen.