03.05.2009
Fahrradhelm und Ausrüstung
Achten Sie auf eine vernünftige Ausrüstung. Vor allem sollten Modetrends bei der Auswahl des Fahrrads und der Kleidung eine untergeordnete Rolle spielen.
Fahrrad
Das sichere Fahrrad sollte der Größe des Kindes entsprechen, der Sattel muss richtig eingestellt sein. Faustregel: Wenn das Kind auf dem Sattel sitzt, muss es mit den Füßen bis auf den Boden kommen und sich sicher abstützen können.
Zur Ausstattung des Fahrrades gehören auf jeden Fall zwei gute Bremsen, Lichtreflektoren und eine Klingel.
Kleidung
Beim Radfahren sollte Ihr Kind auffällige, am besten reflektierende Kleidung tragen. Außerdem gibt es eine große Auswahl an Reflektoren für Kleidung, Taschen oder zum Umhängen.
Fahrradhelm
Zur Grundausrüstung des Kindes gehört vor allem ein guter Fahrradhelm. Denn obwohl erwiesen ist, dass der Fahrradhelm in vielen Situationen ein Lebensretter ist, scheint der Kopfschutz aus der Mode zu kommen. Diese Zahlen und Fakten sprechen für sich:
- Etwa 40 Prozent aller den privaten Unfallversicherern gemeldeten Verletzungen nach Fahrradunfällen sind Kopfverletzungen. Durch das Tragen eines Helms könnten bis zu 80 Prozent der schweren Schädelbrüche bei Fahrradunfällen verhindert werden.
- Insbesondere bei Kindern ist die Tragequote eingebrochen. Nur 37 Prozent der unter 10-Jährigen schützen sich auf dem Fahrrad mit einem Helm. Vor zwei Jahren waren es noch 10 Prozent mehr.
- Schlechtes Vorbild: Nur drei Prozent der Erwachsenen tragen einen Fahrradhelm.
Kauf-Tipps
Beim Kauf eines Fahrradhelms ist zu beachten, dass der Helm TÜV-geprüft ist und sich genau der Kopfform des Trägers anpasst. Stirn, Schläfen und Hinterkopf müssen gut geschützt sein. Die Riemen sollten sich leicht so einstellen lassen, dass der Helm weder drückt noch rutscht. Wichtig ist, dass die Kinder beim Kauf dabei sind. Denn schließlich ist auch das Design ein entscheidendes Argument für junge, modebewusste Helmträger.
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