03.05.2009
Schulweg zu Fuß

Bevor Ihr Kind allein zur Schule geht, heißt es zunächst einmal üben. Erkundigen Sie sich bei der Schule oder der zuständigen Behörde, ob es offizielle Schulwegpläne gibt, die den sichersten Fußweg zur Schule ausweisen.
Legen Sie gemeinsam eine Route fest und gehen Sie diese gemeinsam mit Ihrem Kind mehrere Male ab, bis es sich sicher fühlt. Das Kind kann dabei führen und erzählen, was es gerade macht und worauf es achtet. Weisen Sie Ihr Kind auf mögliche Gefahren hin und machen Sie ihm deutlich, dass auch Autofahrer Fehler machen. Besprechen Sie besonders kritische Punkte auf dem Schulweg.
- Vor dem Überqueren der Straße sollte das Kind lernen, immer erst nach links und dann nach rechts zu schauen und erst dann die Straße zu überqueren, wenn sie frei ist.
- An der Ampel: Bei Grün nicht losstürmen, sondern erst gehen, wenn alle Autos stehen.
- Besonders gefährlich ist das Überqueren der Straße dort, wo Autos parken. Hier sollte Ihr Kind nicht hinübergehen, denn zwischen den Autos kann es selbst nichts sehen - und wird nicht gesehen.
- Toreinfahrten oder Garagen können gefährlich werden. Zeigen Sie daher Ihrem Kind, dass es besonders an solchen Stellen schaut, ob kein Fahrzeug kommt.
- Erklären Sie Ihrem Kind, dass es am besten dort die Straße überquert, wo es Fußgängerampeln, Zebrastreifen oder Mittelinseln gibt.
- Bei Druckknopfampeln sind die Wartezeiten oft so lang, dass Kinder ungeduldig werden. Erklären Sie Ihrem Kind, dass die Anlage Zeit braucht, ehe sie auf Grün umschaltet.
- Auf großen, stark befahrenen Straßen ist es für Kinder am besten, einen Überweg mit Ampel zu benutzen. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass es immer erst bei Grün losgeht.
- Erklären Sie Ihrem Kind, dass auch an Zebrastreifen Gefahren lauern, denn nicht alle Autofahrer halten sofort an. Auf jeden Fall sollte Ihr Kind immer warten, bis alle Fahrzeuge von links und von rechts angehalten haben, und erst dann losgehen.
Sicherheit