05.05.2009
Konfliktsituationen

Keine leichte Situation: Geübte Inline-Skater können auf den schnellen Rollen Geschwindigkeiten zwischen 20 und 30 km/h erreichen - müssen aber laut Straßenverkehrsordnung den Gehweg benutzen. Konflikte zwischen Skatern, Fußgängern, Fahrrad- und Autofahrern bleiben da nicht aus.
Rechnen Sie immer damit, dass Fußgänger "Zick-Zack" laufen. Sie bewegen sich langsamer als Sie selbst und bleiben auch gerne schon mal plötzlich stehen oder ändern abrupt die Richtung. Auch Hunde benutzen in Städten die Gehwege. Ihr Verhalten, etwa bei Richtungswechseln, ist unvorhersehbar. Senken Sie also auf jeden Fall ihre Geschwindigkeit, wenn Sie Fußgänger überholen.
Radfahrerkönnen Ihnen auch im Gegenverkehr begegnen. Auch hier gilt: Passen Sie Ihre Geschwindigkeit so an, dass Sie jederzeit bremsen können. Alle Verkehrsteilnehmer müssen ihr Verhalten aufeinander abstimmen. Deshalb sind auch Sie gefragt: Nehmen Sie kritische Situationen wahr, bevor Sie zum "Ereignis" werden. Vergessen Sie nicht, dass Radfahrer Sie überholen könnten. Apropos Fahrrad: Viele Radfahrer sind Kinder. Ihnen fehlt jegliche Erfahrung im Straßenverkehr!
Vor allem an Zebrastreifen könnte Ihnen passieren, dass Autofahrer zu schnell heranfahren. Bei Dunkelheit werden Skater vor allem von Autofahrern schnell übersehen. Stecken Sie sich Batterieleuchten an oder tragen Sie Reflexstreifen! Auch Wendemanöver auf dem Gehweg können für Sie zur Gefahr werden. Entschärfen Sie die Situation von vornherein durch angepasste Fahrweise. Und Augen auf: Denn neben Fußgängern und Radfahrern haben Sie es auch mit Autos zu tun, die auf dem Gehweg parken.
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