05.05.2009
Guter Schutz: Codierung
Nicht selten werden Fahrräder nach einem Diebstahl achtlos weggeworfen. Wird solch ein "herrenloses" Fahrrad gefunden, kann der Besitzer oftmals nicht ermittelt werden. Abhilfe schafft eine spezielle Fahrradcodierung.
Die Codierung wird in der Regel gemeinsam von Gemeinden und Polizei und Fahrradclubs angeboten und kosten etwa fünf bis zehn Euro. Fragen Sie nach den Terminen - und verpassen Sie die nächste Gelegenheit, Ihr Fahrrad codieren zu lassen, nicht. Mitbringen müssen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass sowie einen Eigentumsnachweis des Fahrrads, z. B. die Kaufquittung.
Fahrradcodierung: So liest man den Code

Bei der Codierung wird eine Buchstaben- und Zahlenkombination in den Rahmen des Rades graviert, die den Besitzer eindeutig ausweist: das Autokennzeichen des Kreises in dem der Fahrradbesitzer wohnt (z. B. KA für Karlsruhe oder WO für Worms), eine fünfstellige Zahl für die Straße, drei Ziffern für die Hausnummer, sowie die Initialen des Besitzers. Dieser individuelle Code wird unterhalb des Sattels in den Rahmen graviert und mit dem auffälligen Hinweis "Finger weg - Rad ist codiert" versehen.
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