01.10.2009

Wehen im Urlaub

Eine 38-jährige Schwangere verbrachte ihre Ferien zwei Monate vor dem errechneten Geburtstermin auf der griechischen Insel Kos. Unerwartet und verfrüht setzten die Wehen ein. Im öffentlichen Krankenhaus versuchten die Ärzte vergeblich, mit Wehenhemmern die Frühgeburt zu verhindern - kurze Zeit später wurde das Frühchen geboren.

Die Versorgung auf Kos war jedoch nicht optimal, der kleine Junge wurde sofort nach Athen ausgeflogen. Die verzweifelte Mutter wollte dem Kind so schnell wie möglich folgen. Nach zwei Tagen hatte sich die Mutter weitgehend erholt und die Assistance organisierte umgehend einen Linienflug nach Athen.

Der Gesundheitszustand des Babys war zu diesem Zeitpunkt noch instabil: Es bekam nicht ausreichend Sauerstoff und musste über eine Sonde ernährt werden. Erst nach einem Monat war der Junge stabil genug für den Transport nach Deutschland. Die Assistance plante einen Ambulanzflug mit Inkubator an Bord. Dann gab es jedoch Probleme von Seiten der griechischen Behörden: Das Kind brauchte zur Ausreise einen Pass. Die Assistance stellte daraufhin Kontakt zur deutschen Botschaft her und besorgte den benötigten Kinderausweis. Schließlich konnte der Rückflug nach Würzburg wie geplant stattfinden. Die Kosten von 12.000 Euro wurden vollständig von der Assistance getragen. Der kleine Junge bekam übrigens den Namen Julian Aristoteles...