Schwere Meningitis in Brasilien
Die Mitarbeiter eines Assistance-Notfallteams erhielten den Anruf eines überaus besorgten Vaters: Seine 15-jährige Tochter Maira war in Brasilien mit Verdacht auf Pneumokokkenmeningitis in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Das Mädchen trug aufgrund einer früheren Hirnblutung bereits seit seiner Geburt einen Shunt. Dieser war durch die Infektion funktionsuntüchtig und musste dringend ersetzt werden.
Die Assistance-Mitarbeiter schalteten umgehend einen Arzt zur Beurteilung der medizinischen Versorgung vor Ort ein. Inzwischen verschlechterte sich Mairas Situation weiter: Sie wurde komatös und vor Ort vital bedroht. Deshalb ordnete der Arzt zur besseren Versorgung umgehend eine Verlegung in die nächste größere Stadt Curitiba an. Dank der Assistance konnte das intubierte Mädchen noch in der Nacht per Ambulanzflug verlegt werden.
Der Zustand von Maira besserte sich in Curitiba, aufgrund des erhöhten Kopfdrucks konnte zunächst jedoch keine OP durchgeführt werden. Der Arzt begann nach der Bestätigung von Pneumokokken daher mit einer Antibiotikatherapie. Erst zwei Wochen später konnte ein neuer Shunt gelegt werden. Beinahe täglich musste nun die korrekte Einstellung des Ventils kontrolliert werden. Der Vater bat die Assistance daher um eine Bettenreservierung in der Universitätsklinik Köln zur Weiterbehandlung.
Nach zwei weiteren Wochen war Maira wieder infektionsfrei und konnte per Krankenrücktransport die Heimreise antreten. Die Assistance übernahm die Organisation und Maira erreichte nach einem komplikationsfreien Flug in Begleitung ihrer Mutter den Flughafen Köln/Bonn, um von dort umgehend in die Uniklinik gebracht zu werden.
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