Motoradunfall in Nordafrika
Im Frühjahr 2009 erreichte die Assistance ein Notruf aus Marokko: Eine junge Frau war mit dem Motorrad verunglückt und notdürftig in einer ambulanten Nothilfestation versorgt worden. Die Beurteilung der Situation erwies sich zunächst als schwierig für das Assistance-Team: Der Lebensgefährte der Verletzten war nur sehr schlecht über Mobiltelefon zu erreichen, die Mitarbeiter der Notfallstation tätigten zum Teil widersprüchliche Aussagen über den aktuellen Gesundheitszustand der Frau und die medizinische Versorgung.
Dem Assistance-Team gelang es schließlich, vor Ort einen verantwortlichen Arzt zu finden. Dieser berichtete über schwere Verletzungen - eine Tibiakopffraktur und Schulterprellung - und über die hygienischen und medizinischen Umstände vor Ort.
Aufgrund der Verletzungen und der der medizinischen Unterversorgung musste zügig ein Rücktransport per Ambulanzflug nach Deutschland organisiert werden. Die Assistance leitete alles Notwendige in Wege und ein Krankenwagen transportierte die Verletzte zum nächstgelegenen Flugplatz, wo sie durch einen deutschen Begleitarzt in Empfang genommen und per Ambulanzflug zurück nach Deutschland gebracht wurde.
Parallel unterstützte das Team den Lebensgefährten bei seiner Rückreise nach Deutschland und der Rückholung der beiden Motorräder. Die Motorräder wurden zunächst nach Malaga und von dort mit einer Speditionsfirma zurück nach Deutschland transportiert.
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