Ehrenamtlicher Einsatz in Thailand
2009 erlitt Matthias K. während seines Thailansurlaubes einen schweren Unfall. Dieser hatte schwere Hirnschäden zur Folge, der Patient lag elf Monate lang vor Ort im Koma. Leider hatte er weder Angehörige noch eine Auslandskrankenversicherung, die sich um die Rückführung nach Deutschland hätten kümmern können.
Sowohl das Auswärtige Amt als auch die Deutsche Botschaft waren involviert, aber nicht in der Lage, den Rücktransport fachmännisch zu organisieren. Zu diesem Zeitpunkt schaltete sich die Assistance ein, die über die Medien von dem tragischen Fall gehört hatte.
Dank ihrer Erfahrungen, die die Assistance ehrenamtlich zur Verfügung stellte, konnte mit der Organisation des Rücktransports begonnen werden. Dabei kam es jedoch zu erheblichen Problemen: Für den teuren Ambulanzflug reichten die Spendergelder nicht aus und keine Airline erklärte sich dazu bereit, Matthias K. in einer Passagiermaschine zu transportieren.
Das Notfallteam der Assistance schaffte es jedoch, dank langjähriger guter Zusammenarbeit mit einer Ambulanzfluggesellschaft ein besonders günstiges Angebot für den Rücktransport erzielen, das von den Spendengeldern abgedeckt wurde.
Als Matthias K. jedoch am 19.09.2010 abgeholt werden sollte, verlangte das Krankenhaus in Thailand eine Vorauszahlung in fünfstelliger Höhe, um der Entlassung zuzustimmen. Die Assistance konnte die Rückkehr von Herrn K. durch eine Blitzüberweisung in letzter Minute sicherstellten.
Trotz der äußerst komplizierten Situation hat die Assistance für die gesamte Organisation ca. 10 Tage benötigt und ca. 100 Arbeitsstunden ehrenamtlich investiert, um die Rückkehr von Matthias K. zu ermöglichen. So konnte der Patient nach ca. 15-stündigem Flug in einem guten, stabilen Zustand an das medizinische Team der Aufnahmeklinik in Deutschland übergeben werden.
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