23.03.2009
Unfall-Analyse mit Unfalltypen-Steckkarte
Um Gefahrenstellen im Straßenverkehr zu erkennen, nutzt die Polizei nahezu flächendeckend so genannte Unfalltypensteckkarten. Sie sind das grundlegende Instrument der örtlichen Unfalluntersuchung. In den topografischen Karten werden alle Unfälle verzeichnet. Stecknadeln in unterschiedlichen Farben und Größen markieren die Unfallstellen, aber auch die Schwere und die Art des Unfalls. So werden die Gefahrenstelle erkannt und die verantwortlichen Behörden können aufgrund der Analyse schnell geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Unfallhäufigkeit erarbeiten, umsetzen und kontrollieren.
Elektronische Steckkarte: EUSka
EUSka ist ein modernes elektronisches Erfassungs- und Analysesystem für Verkehrsunfälle, das zunehmend die Unfalltypensteckkarten ersetzt. Die Polizei nutzt EUSka zur Früherkennung von typischen Gefahrenstellen im Straßenverkehr. Die verantwortlichen Behörden können aufgrund der Analyse schnell geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Unfallhäufigkeit erarbeiten, umsetzen und kontrollieren.
Auch Sonderrecherchen wie Unfälle mit Radfahrern oder unter Alkoholeinfluss lassen sich per Mausklick schnell aus den Daten herausfiltern. Das Programm verknüpft alle eingegebenen Unfalldaten über eine Datenbank mit einer digitalen Straßenkarte. Kontinuierlich gepflegtes Kartenmaterial und vollelektronische Datenweitergabe erleichtern damit auch die Arbeit der Unfallkommissionen. Das neue System geht weit über die konventionellen Unfalltypensteckkarten hinaus. Mit dem elektronischen System können Unfallzahlen und Daten per Mausklick schnell generiert und auch noch bis zu fünf Jahre zurückverfolgt werden.
Sicherheit