07.04.2009
Was ist ein Leichtkraftfahrzeug?
In die Kategorie Leichtkraftfahrzeuge fallen viele verschiedene Typen, darunter sowohl Miniautos als auch vierrädrige Motorräder, so genannte Quads. Die Miniautos, deren Karosserie häufig aus Kunststoff hergestellt sind, verfügen über maximal 50 Kubikzentimeter Hubraum und dürfen eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometer sowie 350 Kilogramm Leergewicht nicht überschreiten (§ 18 StVZO).
Seit dem 1. Februar 2005 gibt es in Deutschland für Leichtkraftfahrzeuge die Führerscheinklasse S, die bereits Jugendliche ab 16 Jahren erwerben dürfen. Voraussetzung für die Zulassung zum öffentlichen Straßenverkehr sind ? wie bei einem Mofa oder Moped - eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen.
Aufgrund der vergleichsweise hohen Anschaffungskosten - die Neupreise liegen zum Teil deutlich über 10.000 Euro - werden Leichtfahrzeuge in Deutschland vorwiegend von älteren Menschen genutzt. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist die Nutzung solcher Vehikel in Deutschland nicht weit verbreitet.

Leichtkraftfahrzeuge - leichte Kategorie (Le6)
| Leermasse | < 350 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit | 45 km/h | |
| Motor | Otto | Diesel |
| Hubraum | Bis 50 Kubikmeter | Unbeschränkt |
| Leistung | Unbeschränkt | < 4 kW |
Sicherheit