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Sicherheitsstandards verbessern

Fahreindrücke aus verschiedenen Praxistests unterstreichen, dass das Fahren von Leichtkraftfahrzeugen ein Sicherheitsrisiko darstellt:

  • Leichtkraftfahrzeuge werden häufig als Verkehrshindernisse wahrgenommen
  • Unfallgefahr durch riskante Überholmanöver anderer Verkehrsteilnehmer
  • Geringe Geschwindigkeit der Lkfz wird häufig von anderen Verkehrsteilnehmern spät wahrgenommen
  • Flüssige homogene Verkehrsteilnahme erschwert (auch innerorts)
  • Geringe Beschleunigung führt zu Problemen beim z. B. Einbiegen in Vorfahrtsstraßen
  • Lärm- und Abgasbelästigung durch extrem lauten Dieselmotor
  • Mangelhafte Verarbeitung trotz hohem Anschaffungspreis

Leichtkraftfahrzeuge suggerieren Pkw-Eigenschaften, bieten sie vor allem hinsichtlich der Sicherheit aber nicht. Deshalb fordert die Unfallforschung der Versicherer:

  • Die Sicherheitsstandards von Leichtkraftfahrzeugen müssen an die von Pkw angepasst werden. 
  • Leichtfahrzeuge müssen serienmäßig mit aktiven und passiven Sicherheitselementen ausgerüstet werden.
  • Außerdem sollten diese Fahrzeuge genauso wie ein Pkw regelmäßig technisch untersucht werden (§ 29-Prüfung).

Ebenfalls kritisch zu sehen ist die gesetzliche Beschränkung auf eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die führt zu unnötigen Gefährdungen von Insassen und zu riskantem Verhalten des nachfolgenden Verkehrs.

Solange diese Forderungen nicht erfüllt sind, rät die Unfallforschung der Versicherer aus Sicherheitsgründen von der Nutzung dieser Fahrzeugklasse ab.