01.05.2009
Zahlen und Fakten
- Im Jahr 2007 starben bundesweit etwa 1.050 Menschen nach Anprall ihres Fahrzeugs an Bäume. Das sind nahezu ein Fünftel aller im Straßenverkehr getöteten Verkehrsteilnehmer.
- Die Zahl der Schwerverletzten liegt bei ca. 7.000 Personen.
- Etwa 75 % der schweren Baumunfälle ereignen sich auf Landstraßen.
- Bäume am Fahrbahnrand sind besonders gefährliche Hindernisse. Die Anzahl der Getöteten und Schwerverletzten nach Aufprall auf Bäume ist größer als bei allen anderen ungeschützten Hindernissen am Fahrbahnrand.
- Die meisten Baumunfälle geschehen auf Landstraßen (70%). Dabei ist das Risiko getötet zu werden sieben mal höher als beim Abkommenunfällen ohne Aufprall auf ein Hindernis.
- Alleen am Fahrbahnrand vervielfachen die aus dem normalen Verkehrsablauf/Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer folgenden Unfallgefahren.
- Neue Bäume am Fahrbahnrand wachsen schneller zu gefährlichen Hindernissen heran, als dies durch Unfallbeobachtungen erkannt werden kann.
- Bis zu Abständen von 9 Metern zum Fahrbahnrand sind die zusätzlichen Unfallgefahren bei Aufprall auf Bäume erheblich.
- Der Aufprall auf Schutzplanken führt zu deutlich geringeren Unfallfolgen als der Aufprall auf Bäume. Schutzplanken führen bei Abkommenunfällen zu etwa vergleichbarer Unfallschwere wie freie Seitenräume.
- Kurven erhöhen Anzahl und Schwere der Baumunfälle.
- Baumunfälle geschehen überwiegend in den verkehrsschwachen Zeiten (als Folge der unterschiedlichen Geschwindigkeitsniveaus).
- Die Anzahl der Baumunfälle ist bei ungünstiger Fahrbahnoberflächenbeschaffenheit (Nässe, Glätte) höher.
Sicherheit