01.04.2009
Die "aktive" Kopfstütze
Ein echter Fortschritt in Sachen passive Sicherheit sind "aktive Kopfstützen", deren Verbreitung allmählich zunimmt. Immer mehr Hersteller bieten ehemals aufpreis-
pflichtige Ausstattungen mit aktiven Kopfstützen jetzt serienmäßig an.
So genannte pro-aktive Systeme, die in Verbindung mit einer fahrzeugeigenen Crashsensorik noch frühzeitiger ausgelöst werden können, finden bei ersten Fahrzeugen der Mittel- und Oberklasse sowie bei Geländefahrzeugen Eingang.
Funktion und Wirkung
Die aktive Kopfstütze wird bei einem Fahrzeuganprall von hinten durch die Trägheitskräfte des Insassen ausgelöst und verringert den Abstand zum Hinterkopf. Einer starken Relativbewegung zwischen Kopf und Oberkörper die zu einer S-förmigen Überstreckung der Halswirbelsäule ("Peitschenschlag-Effekt") führen kann, wird damit entgegen gewirkt. Andere Sitzkonstruktionen gegen Schleudertrauma bauen bei einem Heckaufprall gezielt Crashenergie ab, indem sich die gesamte Sitzlehne wenige Zentimeter nach hinten verschiebt und auf diese Weise die Belastungen auf die Halswirbelsäule verringert.
Die aktive Kopfstütze wird bei einem Fahrzeuganprall von hinten durch die Trägheitskräfte des Insassen ausgelöst und verringert den Abstand zum Hinterkopf.

- Quelle: Grammer
Sicherheit