Auto > Unfall > Unfallforschung > Autositz und Kopfstütze

10.08.2010

Autositz und Kopfstütze

Autositz und Kopfstütze

Verletzungen an der Halswirbelsäule sind bei Pkw-Kollisionen nicht selten. Der Grund: Die Kopfstütze als Sicherheitselement wird von vielen Autofahrer, aber auch von einigen Autoherstellern bislang nicht ernst genug genommen. So vernachlässigen rund 70 Prozent der Fahrzeuginsassen die korrekte Einstellung der Kopfstütze. Und das, obwohl damit so manches Schleudertrauma vermieden werden könnte.

Schon seit vielen Jahren befasst sich die Unfallforschung der Versicherer intensiv mit der Schutzwirkung von Fahrzeugsitzen beim Heckaufprall. Unter anderem setzen sich die deutschen Versicherer dafür ein, die Markteinführung aktiver Kopfstützen zu beschleunigen.
Im Jahr 2005 haben sich die Versicherer dazu weltweit auf einen Teststandard für Autositze geeinigt, um Verletzungen der Halswirbelsäule zu verringern. Für das aktuelle Modelljahr 2010 liegen jetzt die Testergebnisse von 211 Sitzen gängiger Fahrzeuge des deutschen Marktes nach diesem Testverfahren vor.

Mit der jetzt abgeschlossenen Testreihe führte die International Insurance Whiplash Prevention Group (IIWPG) ihre Arbeit konsequent fort. Damit hat sich das Testverfahren innerhalb kürzester Zeit zu einer festen Größe in den internen Sicherheitsanforderungen der Automobilindustrie entwickelt und leistet damit einen Beitrag zur Verringerung des Verletzungsrisikos im Straßenverkehr.

Verbraucher finden hier die Zusammenfassung des Autositz- und Kopfstützentests des Modelljahres 2010.