07.04.2009
Tiere transportieren

Eine Riesen-Dogge auf dem Beifahrersitz, eine Katze, die auf der Hutablage herumturnt oder eine Hundeschnauze, die bei Tempo 130 auf der Autobahn aus dem offenen Autofenster lauert: Diese Bilder sind auf den ersten Blick vielleicht amüsant, aber Unfallstatistiken und Crash-Tests zeigen, welch verheerenden Folgen die mangelhafte oder komplett fehlende Sicherung von Tieren im Auto haben kann. Immer wieder kommt es zu schlimmen Unfällen, weil die Sicherung von Hund oder Katze im Auto nicht ernst genommen wird oder die Risiken unterschätzt werden. Auch nach Angaben des Allianz Zentrums für Technik (AZT) wird die Sicherung von Hunden im Auto häufig vernachlässigt: Von 350 im Rahmen einer Diplomarbeit befragten Hundebesitzern gaben 78 Prozent an, ihr Haustier regelmäßig ungesichert im Kraftfahrzeug zu transportieren.
Dabei sind nicht nur die Zweibeiner selbst in hohem Maße verletzungsgefährdet, außerdem stellen sie eine Lebensgefahr für den Fahrer und die Insassen des Autos dar. Für die Sicherheit aller sollten Autofahrer Hund, Katze oder Käfigtier angemessen sichern, und das sowohl auf längeren Urlaubsfahrten als auch auf kurzen Strecken.
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