23.04.2009
Achtung Fußgänger!

Fußgänger und ältere Menschen sind die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr - sie haben keine "Knautschzone", sind bei Unfällen ungeschützt. Vorsicht vor allem bei Kindern: Sie begegnen uns als Fußgänger und Skater sowie auf dem Rad oder Roller - und das nicht selten ungestüm und impulsiv. Kinder verfügen über ein kleineres Blickfeld und erkennen weniger aus den Augenwinkeln. Zudem sind sie kleiner und können deshalb nicht über parkende Autos hinwegblicken. Beim Laufen schauen sie nur geradeaus, Geräusche können sie kaum einer Richtung zuordnen. Und schließlich: Kinder haben keinen Sinn dafür, was wichtig und gefährlich ist. Deshalb sind Sie als Autofahrer gefragt. Denken Sie mit. Vorsicht ist vor allem bei parkenden Autos am Fahrbahnrand geboten, weil Kinder dahinter sein und unachtsam auf die Straße rennen könnten.
Aber auch auf ältere Menschen sollten Sie im Straßenverkehr besondere Rücksicht nehmen. Bei ihnen sind die Reaktionen stark verlangsamt und manchmal nicht vorhersehbar.
Tipps:
- Fahren Sie prinzipiell so, dass Sie bremsbereit sind.
- Rechnen Sie immer mit dem falschem Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Kindern und älteren Menschen.
- Fahren Sie nicht schneller als die zulässige Höchstgeschwindigkeit, bleiben sie eher darunter. Sobald Sie Kinder sehen: Gas weg und bremsbereit sein.
- Halten Sie nie an Stellen, an denen es nicht erlaubt ist, auch wenn die Parkplatzsuche mühsam ist. Abgestellte Fahrzeuge an Einmündungen oder im Kreuzungsbereich, auf Geh- und Radwegen oder an Überquerungsstellen werden zu äußerst gefährlichen Sichthindernissen - besonders für Kinder.
- Halten Sie auch nie an Schulbushaltestellen. Das nimmt Kindern die Sicht und behindert den Bus.
Sicherheit