14.04.2009
Drogen beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit
Wenn es um Drogen am Steuer geht, herrscht bei vielen, vor allem jungen Fahrern oft Unwissenheit oder Leichtsinn. Doch Drogen wie Ecstasy, Speed und Haschisch, bedrohen nicht nur die Gesundheit der Konsumenten, sondern auch deren Sicherheit im Straßenverkehr massiv.
Drogen können die Fahrtüchtigkeit noch stärker einschränken als Alkohol. Die negativen physischen und psychischen Auswirkungen im Straßenverkehr können je nach Art der Party-Drogen unterschiedlich und unterschiedlich stark ausfallen:
- Reaktionsgeschwindigkeit und Aufmerksamkeit sinken
- Risikofreude und Aggressivität wachsen
- plötzliche Müdigkeitsanfälle treten auf
- die Blendempfindlichkeit der Augen nimmt zu
- Sehfähigkeit und Gehör sind beeinträchtigt
- Entfernungen, Zeiten und Gefahren werden falsch eingeschätzt
- die Informationsaufnahme und -verarbeitung funktioniert fehlerhaft
- das Urteilsvermögen sinkt
- die eigene Fahrtüchtigkeit wird völlig überschätzt.
Gefährlich: Vor allem die Wirkung von illegalen Drogen ist nicht einschätzbar, weil Zusammensetzung und Konzentration nicht bekannt sind. Außerdem potenziert sich die Wirkung, wenn ein Cocktail aus mehreren Drogen gleichzeitig eingenommen wird und auch noch Alkohol hinzukommt - was eher die Regel als der Ausnahmefall ist. Schließlich wird die Wirkung durch langen Schlafentzug und Dehydrierung gesteigert.
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