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20.01.2009

Nebel und schlechte Sicht: Runter vom Gas

Nebel und schlechte Sicht

Jedes Jahr führen Sichtbehinderungen durch starken Regen oder Nebel zu schweren Verkehrsunfällen. Was zeigt: Auto- und Motorradfahrer werden entweder durch plötzliche Witterungsänderungen überrascht oder sie nehmen die Gefahren nicht ernst.

Deshalb muss immer wieder darauf hingewiesen werden, Fahrweise und Geschwindigkeit dem trüben Wetter und den Sichtverhältnissen in Herbst und Winter anzupassen - und den Fuß vom Gaspedal zu nehmen.

  • Kommen Ihnen viele Fahrzeuge mit eingeschaltetem Abblendlicht entgegen, ist dies möglicherweise ein Hinweis auf bevorstehende schlechte Sichtverhältnisse.
  • Nebel beeinträchtigt nicht nur die Sicht, sondern auch die Wahrnehmung des Fahrers: Abstände und Tempo werden nicht mehr realistisch eingeschätzt. Oft fahren Autofahrer bei Nebel zu schnell oder halten zu wenig Abstand.
  • Bei Nebel gibt es also nur eins: Fuß vom Gas und Tempo drosseln! Besondere Wachsamkeit ist in Niederungen von Flüssen, Weiden, Tälern oder Wäldern geboten.
  • Schlechte Sicht bei Nebel, Regen oder Schnee fordern höchste Konzentration! Vermeiden Sie deshalb alles, was Sie vom Fahren ablenkt. (z. B. Telefonieren).
  • Bei dichtem Nebel mit Sichtweiten unter 50 Metern darf die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden. Als Höchstgeschwindigkeit gilt dann Tempo 50. Gleichzeitig muss der Abstand zum Vordermann verdoppelt werden. Achtung: Bei Missachtung kann sogar ein Bußgeld drohen. Tipp: Orientieren Sie sich an den Leitpfosten. Sehen Sie nur einen Pfosten, ist die Sicht weniger als 50 Meter. Bei noch schlechterer Sicht: Tempo weiter drosseln.
  • Nebel-Zusatzscheinwerfer sind zwar kein vorgeschriebener Teil der Pkw-Beleuchtung, aber durchaus sinnvoll. Behindern Nebel oder Regen die Sicht erheblich, können die Zusatz-Nebelscheinwerfer eingeschaltet werden und verhelfen zu besserer Sicht.