01.05.2009
Mautgebühren einplanen
Wer mit seinem eigenen Pkw in den Urlaub fährt, wird häufig zur Kasse gebeten. Denn in vielen europäischen Ländern gibt es Mautgebühren. Deshalb ist es sinnvoll, sich schon Reiseantritt über eventuelle Gebühren zu informieren und diese in das Urlaubsbudget einzuplanen.
In Österreich zum Beispiel gilt für die Benutzung der Autobahnen eine allgemeine Vignetten-Pflicht. Die Vignette, auch "Bickerl" genannt, kann man bei allen deutschen Automobilclubs oder auch an Autobahntankstellen erwerben. Eine Zweimonats-Vignette kostet 22,20 Euro und für zehn Tage 7,70 Euro.
In Österreich wird die Vignetten-Pflicht besonders scharf kontrolliert. Wer hier ohne ein gültiges "Bickerl" erwischt wird, muss mit einer hohen Geldstrafe rechnen: Im "günstigsten" Fall muss der Autofahrer eine Ersatzmaut von 120 Euro bezahlen. Wird der Fall zur Anzeige gebracht, muss sogar mit einer Buße von bis zu 4.000 Euro gerechnet werden.
Zusätzlich zur Vignette werden in Österreich auch Gebühren für bereits bestehende Mautstraßen erhoben: die Brenner-Autobahn kostet zum Beispiel 8 Euro, die Tauern-Autobahn sogar 10 Euro.
Auch in der Schweiz ist das Fahren auf den Autobahnen nicht umsonst. Für die Benutzung der Autobahnen und ähnlichen Straßen (solche mit weiß-grüner Beschilderung) gilt auch hier eine Vignetten-Pflicht. Die Jahresvignette kostet hier 27 Euro (40 Schweizer Franken).
Aber auch in anderen europäischen Ländern werden Mautgebühren erhoben. So gibt es in Italien rund 80 kostenpflichtige Straßen und auch in Frankreich sind fast alle Autobahnstrecken mautpflichtig.
Mehr Informationen zu Mautgebühren in ganz Europa finden Sie hier.
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