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01.05.2009

Risiko I: Diebstahl "auf Bestellung"

Mehr und mehr verschiebt sich beim Autodiebstahl das Täterbild von kleinkriminellen Gelegenheitstätern hin zur organisierten Kriminalität von national und international operierenden Banden. Da gibt es Drahtzieher, "Spezialisten" für elektronische Wegfahrsperren, Zerleger, Lagerhalter, Zwischenhändler oder Verwerter. Die Täter entwickeln ständig neue Methoden und Tricks, um die modernen mechanischen oder elektronischen Sicherungssysteme zu überwinden.

Vor allem die Diebstähle teurer Luxuskarossen werden sorgfältig geplant, nicht selten auf konkrete Bestellung aus dem In- und Ausland. Die "Besteller" äußern gezielt ihre Wünsche in Sachen Marke, Motorisierung, Ausstattung oder Farbe. Dazu spionieren die Täter geeignete Fahrzeuge und Verhaltensweisen der Nutzer aus und fertigen entsprechendes Fotomaterial vom Auto "der Wahl" an.

Die Zunahme des organisierten Autodiebstahls bedeutete in der jüngeren Vergangenheit auch einen Anstieg des so genannten Homejacking.